|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
||||||
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Naturbernstein
- Gold des Nordens |
|
|
|
|
|
Der Name Bernstein wird
hergeleitet vom niederdeutschen bernen = brennen. Andere Namen:
griechisch: elektron (hierher kommt der Begriff Elektrizität. englisch: amber Baltischer Bernstein ist
fossiles Harz aus Nadelbäumen des Eozäns (Kiefernart pinus succinifera) und
ist ca. 40-55 Millionen Jahre alt. Bestandteile (ca.): 80% Kohlenstoff, 10%
Wasserstoff, Die Gelbtrübung entsteht
durch Millionen kleiner Luftbläschen pro ccm. Schien vor Millionen von Jahren
die Sonne auf das Harz, so erwärmte sich die Außenschicht und der Sauerstoff
konnte entweichen. Diesen Vorgang nennt man natürliche Klärung. Heute wird
oftmals eine maschinelle Klärung durchgeführt. |
|
|
Sonderarten: Pressbernstein - Kleine Stücke
werden bei großer Hitze und starkem Druck zusammengepresst. Dieser wird in
der BRD und Österreich als Echt-Bernstein angeboten. Außerdem gibt es noch
den rekonstruierten Bernstein und leider auch Kunststoffimitationen. Der Bernstein findet
schon seit der Jungsteinzeit als Schmuckstein Verwendung. Bei der
Verarbeitung schleift man zuerst die oxidierte Außenhaut an, um sich von der
Qualität des Stückes zu überzeugen. Das Bernstein als Schmuck oder in Form
von Gravuren bereits im Alten Rom und in der Zeit der alten Griechen eine
große Rolle im Tauschhandel spielte, hat man bei Ausgrabungen entdeckt. Daher
kann man die damaligen Handelswege nachvollziehen. Schon der römische Dichter
Plinius ärgerte sich, "dass ein kleines Figürchen aus Bernstein teuerer
als ein Sklave sei." Zugeschriebene
Heilwirkungen:
Bei Halsschmerzen, als Zahnhilfe bei Kindern, bei Rheuma, bei Asthma, zur
Schmerzlinderung, zur Blutstillung usw. Die goldene Farbe des Bernsteins
fördert aber sicherlich beim Betrachten ein sonniges Gemüt. Daher: Bei schlechtem Wetter niemals
das Haus ohne einen Bernstein verlassen! |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
________________________________________________________ |
|
|
|